AUS DER RÖMERZEIT

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Nîmes wurde von den Kelten unter Berufung auf den Gott der Quellen gegründet. Der Kult wurde auch von den Römern weitergeführt, die dem Ort den Namen Nemausus gaben.
Da es in Rom auf dem Höhepunkt der Macht über 1000 Bäder gab, ist verständlich, dass sich die Römer in Nîmes nicht mit der einzigen Quelle La Fontaine zufrieden gaben.
In der Kolonialhauptstadt unter Augustus wurden täglich 20 000 m3 Wasser verbraucht, und so schöpfte man Mitte des 1. Jh. das Wasser sogar an der Quelle des Eure in der Nähe von Uzès. Um Nîmes zu versorgen, mussten die Bauingenieure zahllose Brücken und Tunnel durch die Mittelmeerheide und über Gräben führen. Der Aquädukt, der so entstand, ist 50 km lang und hat insgesamt einen Höhenunterschied von nur 17 Metern! Die Leistung sagt viel über die Fähigkeiten der Erbauer aus, wie auch das berühmteste Bauwerk: der von der UNESCO zum Welterbe erklärten Pont du Gard mit seinen 49 Bögen.
Kein Zweifel, im Gard wird man von Landschaften gepackt, die von 2000 Jahren Geschichte geprägt und in Frankreich Entstehungsort des Römertums sind.

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